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Jugendfeuerwehr Immenstaad Leistungsspange

Ein erfolgreicher Tag in Schwenningen: Zusammen haben wir gezeigt, was Teamgeist, Übung und Durchhalten ausmachen.

(MP) Am Samstag, den 18. Juli 2026, ging es für uns von der Jugendfeuerwehr Immenstaad schon früh morgens los nach Schwenningen. Dort wurde die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr abgenommen – das ist die höchste Auszeichnung, die man in der Jugendfeuerwehr bekommen kann. Sie besteht aus fünf Disziplinen, dem Löschangriff, einer Wissensabfrage, der Schlauchstafette, Kugelstoßen und einem Staffellauf.  Nach zahlreichen Übungsstunden war unsere Vorfreude groß, aber wir waren auch etwas aufgeregt.

Um 6:15 Uhr trafen wir uns am Feuerwehrhaus und um 6:30 Uhr fuhren wir dann zusammen nach Schwenningen. Dort angekommen zogen wir unsere Uniformen an, waren bei der Begrüßung dabei und meldeten uns als Staffel an.

Löschangriff

Kurz vor 9 Uhr ging es los. Beim Löschangriff „offenes Gewässer“ starteten wir als erste Gruppe. Wir mussten vier Saugschläuche mit der Pumpe verbinden und danach den kompletten Löschangriff aufbauen. Auch wenn das Ganze ohne Wasser gemacht wurde, musste trotzdem alles sauber und zügig aufgebaut werden. Am Ende erreichten wir eine Zeit von 7 Minuten und bekamen dafür 4 Punkte.

Abfrage

Danach kam eine 15-minütige Wissensabfrage, in der wir unser Feuerwehrwissen unter Beweis stellen mussten. Dabei konnten wir zeigen, dass wir uns gut vorbereitet hatten. Unsere Antworten waren teilweise so ausführlich, dass die Prüfer irgendwann scherzten, sie seien „mit Worten erschlagen“ worden. Auch hier holten wir 4 Punkte.

Schlauchstafette, Kugelstoßen und Staffellauf

Bei der Schlauchstafette mussten wir vier C-Schläuche so schnell und sauber wie möglich ausrollen und kuppeln, ohne dass sie verdreht waren. Das hat insgesamt gut geklappt und wir erreichten eine Zeit von 52 Sekunden. Dafür gab es 3 Punkte.

Beim Kugelstoßen lief es allerdings bei uns nicht so gut wie gehofft. Durch einen Fehlwurf und insgesamt zu kurze Weiten erreichten wir nur 28 Meter, was nicht zum Bestehen reichte. Somit mussten wir den Staffellauf bestehen, um noch eine Chance auf die Leistungsspange zu haben.

Dementsprechend war der Druck vor dem Staffellauf ziemlich groß. Dort gaben wir nochmal alles und kamen mit 2:49 Minuten ins Ziel – nur eine Sekunde unter der maximal erlaubten Zeit. Danach waren wir einfach nur erleichtert.

Trotzdem mussten wir das schlechte Ergebnis vom Kugelstoßen noch ausgleichen. Nach ungefähr eineinhalb Stunden Pause folgte der zweite Versuch. Dann stellte sich heraus, dass wir im ersten Versuch mit zu schweren Kugeln geworfen hatten. Deshalb durften wir ohne Fehlversuch nochmal werfen und schafften es direkt, die geforderte Weite um 2,75 m zu übertreffen, was zum Bestehen reichte.

Gegen 12:30 Uhr trafen sich dann alle Gruppen der verschiedenen Jugendfeuerwehren zur Verleihung der Leistungsspange. Unsere Gesamtpunktzahl betrug 26,5 Punkte, deutlich über der geforderten Mindestpunktzahl liegt. Am Ende hatten alle Gruppen die Prüfung erfolgreich geschafft.

Für uns ging es dann um 13:15 Uhr wieder zurück nach Immenstaad. Dort gab es Pizza und wir verbrachten noch einen entspannten Nachmittag zusammen.

 

 

Die Abnahme der Leistungsspange war für uns ein besonderer Tag. Wir konnten zeigen, dass sich die ganze Vorbereitung gelohnt hat und dass wir als Gruppe gut zusammenhalten. Auch wenn nicht alles direkt perfekt lief, haben wir nicht aufgegeben und uns gegenseitig unterstützt.

Wir sind stolz darauf, dass wir es gemeinsam geschafft haben. Außerdem bedanken wir uns bei unseren Ausbilderinnen und Ausbildern und bei allen, die uns unterstützt haben.